Kunstschau fand neue attraktive Räume Kamp-Lintfort 2013
Das Lehrhaus der Diakonie wird an diesem Wochenende zur Galerie. Barbara Ziebuhr hat drei Künstlerinnen eingeladen, beim diesjährigen Kunstmarkt ihre Arbeiten zu zeigen. Dabei ist es sowohl die Vielfältigkeit aus Malerei, kleinen, fantasievollen Skulpturen und kreativ gestaltetem Schmuck, als auch die hohe künstlerische Qualität der Arbeiten, die diese Ausstellung zu etwas Besonderem macht.
(RP, 30.11.2013)
Anderswo liegt in Rheurdt Rheurdt 2013
Auf Grund des großen Interesses zeigt die Künstlerin Barbara Ziebuhr bereits zum dritten Mal ihre Arbeiten in Rheurdt. Mit kleinformatigen Papierarbeiten hat sie im Collage-verfahren und mit der Décalcomanietechnik Bildobjekte geschaffen, die zwar von realen Wirklichkeiten inspiriert sind, sich aber in der Zuordnung des dargestellten Ortes nicht so ohne weiteres festlegen lassen. Der Ausstellungstitel ANDERSWO ist daher treffend gewählt.
(Stadtanzeiger, September 2013)
Kunst trifft Handwerk Xanten 2013
Im Sinne der Idee einer Spurensuche bearbeitet sie die Flächen ihrer Bildträger auch mit eher ungewöhnlichen Materialien: Pigmente, Wachs und Lack werden verdichtet und anschließend wieder aufgerissen. So entstehen Texturen, die an lebendige Strukturen verwitterter Oberflächen erinnern.
Neben den großformatigen Arbeiten hat sie für diesen Aussellungsort auch eine Reihe kleinformatiger Bilder gewählt, deren verwendete Materialien (z.B. Blattgold) besonders die Werkstattatmosphäre der Goldschmiede aufgreifen und einen wunderbaren Klang zwischen Kunst und Handwerk vermitteln.

(WAZ, 4.7.2013)
 
Der meditative Klang der Farben Rheurdt 2013
Die Landschaftsbilder laden dazu ein innezuhalten und den meditaiven Klang der Farben auf sich wirken zu lassen.
(NRZ, 23.4.2013)
Café Zum Kölner Dom Rheinberg 2012
Zarte, meditative Andeutungen von Landschaft regen die Fantasie des Betrachters an.
Im Sinne ihrer Idee Veränderungen zuzulassen, bearbeitet sie hochwertiges Papier mit Wachs, Schellack, Kleber und anderen Materialien. Durch die nachhaltige Bearbeitung gewinnt es eine völlig neue Qualität. Im Stile der um 1750 in England entstandenen Décalkomanie lässt sie Farbe und Material gewähren. Bestimmt wird lediglich der Zeitpunkt des Aufhörens. Es entsteht Malerei im Abstraktem - jedoch mit dem Anspruch, reale Welten entstehen zu lassen.
(Rheinische Post, 30.11.2012)
Ohrenschmaus mit Augenweide Kammermusikfest 2012
Die fast meditativ wirkenden Landschaftsbilder geben den Konzertbesuchern den Raum, die notwendige Weite für das Auge zu finden und auf angenehme Weise in dieser Stimmung gehalten zu werden.
(Kulturserver NRW, 12.08.2012)
WEIT UND BREIT - Landschaften Sparkasse Niederrhein, Juni 2012
Das Geheimnis der Darstellungen zu entdecken, liegt im Auge des Betrachters.
(RP, 30.05.2012)
Licht - Wasser - Land Schacht V, Moers, April 2012
Die Ausstellung zeigt geheimnisvolle, vernebelte Landschaften.
Die Fokussierung auf Details und Ausschnitte lässt oft erst im Prozess des Betrachters die Hügel, Felder oder Meereslandschaften entstehen.
(RP, 17.04.2012)

Die Künstlerin möchte den Betrachter einladen, beim Anschauen der Bilder die eigenen inneren Bilder zu erfühlen. Das Meeresrauschen zum Beispiel oder die Stille des Nebels findet sich nicht nur in der Natur, sondern sind auch in unserer Seele zu Hause. Und genau durch das Geheimnisvolle in dieser besonderen Darstellung kann jeder mit Hilfe dieser Bilder diese Szenen weiterentwickeln, bis sie treffsicher und eindringlicher sind, als man sie je malen könnte.
(Andrea Much, Kunsttherapeutin, Einführungsworte, 20.04.2012)
Spurensuche - Fragmente einer Landschaft Stadthaus Rheinberg, November 2011
Durch die Arbeitsweise wird Verschwundenes wieder freigelegt und öffnet den Raum für ganz neue Sehweisen.
(Niederrhein Nachrichten, 23.11.2011)

"Landschaft" ist in diesem Fall ein weit gefasster Begriff, denn in den Bildern finden sich zwar sowohl Szenen und Motive von Strand und Meer als auch die weiten Blicke, wie wir sie hier am Niederrhein gewohnt sind. Zuweilen jedoch lässt sich auch von den Strukturen alter Birkenrinde, den verwitterten Oberflächen von Holz und Rinden inspirieren und zeigt dem Betrachter damit die Landschaft in der Landschaft.
(Vera Thuleweit, Kulturdezernentin, Einführungsrede, 20.11.2011)
Gezeiten Burg Winnenthal, Xanten, Oktober 2010
Tosende Wellen, schäumende Gischt und leise plätscherndes Wasser. Beim Betrachten der Bilder meint man förmlich das Meeresrauschen zu hören.
(RP, 19.10.2010)

So ist das Wasser in seiner Tiefe ebenso vielschichtig, wie die menschliche Seele und so schwer fassbar wie eine Persönlichkeit. Sowohl Wasser wie Mensch unterliegen wechselnden Stimmungen und letztlich muss man sich auf beide gefühlsmäßig einlassen, um sie wirklich zu verstehen.
(Carola Kasperek, Lektorin, Einführungsrede, 15.10.2010)
Wie eingesammeltes Strandgut erinnern die sonnenheiteren Szenen und tosend spritzende Wellen an einen Spaziergang am Meer.
(NRZ, 12.01.2010)
Strandgut Kamp-Lintfort, Januar 2010
© 2017 Barbara Ziebuhr
Barbara Ziebuhr - Kunst
Barbara Ziebuhr
Geschichten aus Stein und Staub Wachtendonk 2014
Die Verbindung von Malerei und organischen Materialien lassen einen imaginären Raum von flächigen und graphischen Elementen entstehen … Bereits in älteren Arbeiten hat die Künstlerin durch das Prinzip von Collage und Decollage lebendige Oberflächen geschaffen. Jetzt geht sie noch einen Schritt weiter, in dem sie das verwendete Material (Steinmehl, Wachs, Farbpigmente) in einem aufwändigen Arbeitsprozess zu einem neuen, artifiziellen Kontext verschmilzt. Die in der Natur vorgefundenen Gesteinsformationen werden in ihrer Farb- und Formstruktur zu einem eigenständigen Bildmotiv weitergeführt. Sie „spielt“ dabei mit dem Motiv des Steins in der Landschaft, bis er selber zur Landschaft wird und damit den Beginn einer neuen Geschichte ermöglicht.
(ArtSpa, Text auf der Homepage)

Bei der malerischen Umsetzung der Eindrücke (Werkaufenthalte in Norditalien und Frankreich) handelt es sich weder um eine realistische Malerei im Sinne der Abbildung … , sondern um eine Erlebnis angereicherte, kontemplative Umsetzung der eigenen Eindrücke, inspiriert durch Landschaftsformen, Natur und Kultur …Die Bilder und Objekte stehen in einem erzählerischen Kontext. Sie sprechen von …markanten Maserungen und Ritzen im Gebirge und auch von der Schönheit des Verfalls (Steinbögen in Verona). Es ist typisch für die Arbeitsweise von Barbara Ziebuhr, dass sie sich vom Zufall leiten lässt, dann aber ausarbeitet, was sie assoziiert und mit dem Motiv … verbindet. Ihr Thema ist die Spurensuche, die Arbeitsweise das Experiment und das Ziel ist … die Assoziation der Betrachtenden zu wecken und ihre Imagination zu beflügeln.
(Anne Drell, Kunstvermittlerin - Einführungsansprache zur Vernissage)
Seite an Seite - Künstlerinnen verwandeln die Orangerie in einen Kunstraum Kamp-Lintfort 2015
Die vier Künstlerinnen lassen sich von Menschen und Landschaften inspirieren, um diese Außenwelt auf das Wesentliche zu reduzieren und die Innenwelt heraus zu schälen.Für die Ausstellung „Seite an Seite - Distanz und Nähe“ schufen sie 80 Werke, in denen es vor allem um Beziehung zueinander geht.
(RP, 2.5.2015)

In Vorgesprächen mit allen vier Frauen wuchs bei mir die Überzeugung: sie sind Künstlerinnen mit Leib und Seele und mit Geist. Ihre Kunstwerke sind wie aufgeschlagenen Bücher, sind Appetitmacher zum Eintauchen in eine fantastische Welt. …... was sie über ihre individuellen Besonderheiten verbindet, ist ihre Kreativität und die Kraft des Schöpferischen, welche die Routine sprengt und den Alltag einen Augenblick erhellt.
(Anna Klein, Psychotherapeutin - Einführungsansprache zur Vernissage)
Spurensuche in der Bibliothek
Duisburg 2016
Studienreisen in Nord- und Südeuropa haben den Blick der Künstlerin auf die Felsenhöhlen der Nekropolen, die prähistorischen Felszeichnungen, alte Schriftzeichen und die historischen Gebäude der Antike in besonderer Weise geprägt.
Die vorgefundenen Farb- und Formstrukturen werden dem Ursprungsmotiv entnommen,
durch künstlerische Reduktion verfremdet und zu einem neuen, eigenständigem Bild     weitergeführt.
( WAZ, 20.8.2016 )